Hallo und herzlich willkommen auf der Seite der Kanuwanderer des TC Sterkrade 1869.
Wir sind eine ständig wachsende Gruppe von Leuten, die Spaß am Paddeln haben, jedoch mit unterschiedlichen Ansprüchen. Die einen wollen sich auf dem Wasser einfach nur erholen und gemütlich paddeln, die anderen wiederum legen ein wenig „sportlichen Ehrgeiz“ an den Tag und versuchen möglichst viele Kilometer zu paddeln. Aber egal, zu welchem „Typ“ Du dich zählst, bei uns hast Du alle Möglichkeit, an 365 Tagen im Jahr zu paddeln, entweder alleine oder in Gruppen – ganz nach Lust und Laune. Interesse, oder brauchst Du mehr Infos? Dann nimm Kontakt zu uns auf! Jeden Freitag, ab 16.00 Uhr Treffen, Paddeln und gemütliches Beisammensein der Wanderfahrer/innen am Bootshaus......
Berichte von unseren Aktivitäten...... Glühweintour auf der Niers am 27. November 2016
Gemeinschaftsfahrt des Bezirkes 7, KANU NRW

Pünktlich um 8.oo Uhr treffen wir uns an den Bootshäusern von TC69 und OKV. Wir fahren wiedermal zusammen auf Tour. Es geht zur Niers. In Windeseile sind die Boote verstaut und fest gezurrt und Detlefs nigel nagel neuer VW Bus angespannt.8.50 Uhr sind wir auf der Bahn Richtung Weeze. Der Bus ist eine richtige Comfort Rakete; wir sind begeistert. Um 9.50 Uhr erreichen wir den Parkplatz an Schloss Wissen. 2 Autos stehen auf dem Platz und 4 Boote liegen schon an der Einsatzstelle der Niers. Der Himmel ist noch zum Teil bewölkt – aber es soll ja besser werden. Dann geht es plötzlich Schlag auf Schlag – ein Gespann nach dem anderen. Der Parkplatz füllt sich zusehends. Boote über Boote. Wir sind insgesamt 9 Leute vom OKV und TC 69 Sterkrade. Darüber hinaus sind nun noch jede Menge anderer Vereine anwesend, Kleverland, Bayer 05, Wanheimer KC, KC Homberg, sogar vom Bezirk 4 sind Kanuten da. Der entfernteste Teilnehmer kommt aus Stuttgart. Geschätzt waren bestimmt 60 wenn nicht gar 70 Boote am Start.Zügig werden die Gespanne entladen und umgesetzt. Mittlerweile ist auch der Nikolaus eingetroffen und verteilt aus seinem großen Sack Süßigkeiten und selbstgemachtes „Spritzgebäck“. Langsam geht`s ans Einsetzen. Bei den vielen Booten herrscht Gedränge am Niersufer. Es läuft dennoch zügig denn man hilft sich gegenseitig beim Einstieg. Die „Dickschiffe“ brauchen natürlich mehr Platz – aber auch das wird mühelos gehändelt. Zwischendurch findet die eine oder andere Glühwein – bzw. Tee Verkostung statt. Es gibt auch Kakao. So ca. 11.30Uhr ist alles auf dem Wasser und es geht Richtung Goch. Regenschauer kommen auf – also doch Spritzdecke und Kaputze. Es ist zum Glück nicht sehr kalt und nicht windig. Man kommt zügig voran. „Jan an de Fähr“ wird passiert und nach der nächsten Kurve wird pausiert und Mitgebrachtes verzehrt. Die Luft duftet adventlich (ihr wisst was ich meine). . Die Stimmung scheint gut. Die Sonne auch, es hat aufgehört zu regnen. Goch wird passiert aber für den adventlichen Lichterzauber ist es noch zu hell. Die Meisten verlassen hier den Fluss. Unsere Truppe hat beschlossen bis Kessel zu fahren. Jetzt fahren wir in den Wald, er ist noch sehr laubbehangen und leuchtet z.T. noch herbstlich bunt. In dem goldenen Sonnenlicht sieht das sehr schön aus. Wir treffen ein Biberpärchen bei emsiger Geschäftigkeit. Dann die letzte Biegung und der Kirchturm von Kessel ist in Sicht. Es ist kurz nach 15.00 Uhr und 25 fkm sind abgefahren. Alle sind guter Laune –es war eine „Klasse“ Tour. Die letzten warmen Getränke werden verzehrt und die feuchten Sachen gegen trockene getauscht, die Boote verladen und ab nach Hause mit der WDR 4 Soundmachine. Es war ein schöner erster Advent
Es sollte die Wupper sein...

an diesem Herbstsonntag, den 30. Oktober 2016 – aber bei der geplanten Tour, von Wipperhof bis Opladen, fehlten uns 20cm am Wasserstand. Was tun? Wetter soll gut werden kein Regen. Schnell in die „WhattsApp“ Schleife und umplanen für die Lippe. Schermbeck bis Wesel. Ilka anrufen ob sie da ist, uns was zu trinken macht und ggf. ein Stück Kuchen parat hat. Alles klappt: 9 Uhr Treffen, Hänger laden und 10Uhr rollen, Auto in Wesel abstellen und 11Uhr auf dem Wasser. Ein Traum, strahlend blauer Himmel,die Sonne gibt nochmal alles, Herbstlaub in allen Farben, Riesenreiher, Eisvögel und Bussarde fliegen an uns vorbei. Wir sind allein auf dem Wasser und genießen die Stille. Wir kommen gut voran. In Krudenburg machen wir Pause und lassen uns treiben. Jeder hat was dabei – es ist schon fast Buffet artig. Nutrias räkeln sich in der Sonne und freuen sich an der letzten herbstlichen Wärme genau wie wir. Um 15Uhr erreichen wir Wesel – Ilka sitzt auf der Bank am Otto Vorberg Haus und winkt uns von weitem zu. Boote raus – und ran an den Apfelkuchen mit Kaffee und Tee und einer Riesenschüssel Sahne. Außerdem gibt es Frikadellen aus der Pfanne, köstlich. Wir setzen die Auto`s um und kommen, trotz des Ausflugverkehrs, gut hin – und zurück. Boote aufladen und um 17Uhr sind wir am Bootshaus. Silvia, Katharina, Günter, Mark, Thomas, Detlef und Rüdiger hat diese farbige Tour großen Spaß gemacht. Ganz besonderen Dank an Ilka für die gute Verpflegung.

11.09.16
5. Bezirksfahrt Niers, von Süchteln nach Wachtendonk
Wir treffen uns um 8.30Uhr an unserem Bootshaus TC69 Sterkrade, beim OKV geht schon was, da stehen Auto`s mit Booten auf dem Dach. Heute, am Sonntag den 11.September wollen wir gemeinsam die 5. Bezirksfahrt auf dem o.g. Flüsschen durchführen. Insgesamt sind wir 20 Leute, das ist schon beachtlich. Kurz nach 9uhr rollen wir mit 4 Auto`s und 2 Hängern Richtung Süchteln. Nach vielen Telefonaten und Umfragen am Vortag haben wir die Einsatzstelle an der Tönisvorster Str. ausfindig gemacht. Der Himmel ist etwas bedeckt aber die Sonne lässt sich schon erahnen. So gegen 11.ooUhr haben wir unser Ziel erreicht. Boote abladen und die beiden Gespanne nach Wachtendonk umsetzen. Jetzt heißt es warten. Immer mehr Boote von privaten Anbietern werden abgeladen und noch viel mehr Boote von „Privat“ kommen auf dem Wasser vorbei – das kann heiter werden. Um 12Uhr sind unsere Leute zurück und so schnell wie möglich setzen wir unsere Boote ein. Die Niers hat Niedrigwasser, am Ufer sieht man noch deutlich den durchnässten Streifen von 50cm der uns nun beim Wasserstand fehlt. Teilweise tupfen wir mit unseren Paddeln die Grundbewachsung an zum anderen fahren wir auf den Mooskissen. Es geht nicht so rasch wie gedacht. Unterwegs immer wieder Ausweichmanöver mit unerfahrenen Leihbootsbenutzern – angefangen vom Schlauchboot, Canadiern und Zweiern, die uns die Fahrt nehmen und uns auch noch anpöbeln wenn wir und durchschlängeln. Es macht nicht wirklich Spaß. Trotzdem herrscht eine gute Stimmung und alle genießen die herrliche Landschaft. An Fkm 71,5 der berüchtigten Krautfanganlage kommt es zum Stau. Der gleichzeitige Aussteigepunkt für die Leihanbieter zwingt zum Halten da Boote aus – und eingesetzt werden. Die Durchgangsfahrer müssen die Geschwindigkeit drosseln und die Ungeübten fahren mit voller Kraft in die wartenden Boote – das braucht man wirklich nicht. Sagt man was dazu wird man noch angemault. Wir setzen unsere Fahrt fort – mit etwas Unbehagen im Bauch. Die Sonne hat nun ihre ganze Kraft entfaltet und wir beeilen uns vom Wasser zu kommen da es an Bäumen mangelt. Um 15.15Uhr erreichen wir Wachtendonk und haben das Gefühl auf einem Bahnhof zu sein. Unmengen von Booten ; Fahrzeugen und Hängern. Wir haben Mühe auszusteige, Platz zu finden für die Boote und unsere Hänger zu positionieren. Irgendwie schaffen wir das und sind froh als wir rollen. Alles in allem war es schon ein Erlebnis mit 20 Booten auf Tour zu sein, besonders für die Newcomer, die sich prächtig geschlagen haben. Insgesamt waren ca. 40 Boote zur Bezirksfahrt angetreten. 18 fkm für Jeden und 144 für`s Fahrtenbuch.

Booteschau von Lettmann.
Es ist Sonntag, der 14. August – die Sonne brannte so als hätte sie`s gewusst und wir mitten drin beim OKV zur Booteschau.
Birgit hatte bei Lettmann 11 Boote zum Ausprobieren besorgt. Sogar ganz spezielle Wünsche wurden wahr, so konnte man den „Speedliner“ oder den „Skinner“ testen, aber auch noch viele Andere aus der Einer Palette der Touringboote. Irgend-wann wurde auch der Grill in Betrieb genommen und die verschiedenen Mitbringsel aufgetischt. Es gab lecker Fleisch und noch leckerere Salate. Den Gaumenfreuden war keine Grenze gesetzt und natürlich kamen die Befunde über die zu testenden Boote nicht zu kurz. Wie man sehen konnte wurde so mancher Traum Realität oder der Traum endete wegen des unterschätzten Eigengewichts. Wie auch immer – es war eine super Idee und ein super Event und super besucht. Alle hatten ihren Spaß. Der heimliche Gewinner war, wie man den Fachsimpeleien entnehmen konnte, der „Skinner“, der Grönländer aus dem Hause Lettmann.

schon lange nicht mehr da gewesen,
7 Wanderfahrer vom TC Sterkrade 1869 geschlossen auf der Hausstrecke! Zu sehen am Sonntag, den 10. Juli 2016. Man spricht da von einer „Spontanfahrt“. 16 Uhr waren alle auf dem Wasser und es ging bei herrlichem Hochsommerwetter Richtung 13,3. Kaum Wind, kaum Schiffe – wir machten richtig Fahrt und waren froh, dass wir auf dem Wasser waren und uns nicht in die Völkerscharen rechts und links des Kanals einreihen mussten. Wir hatten Platz und waren unter uns. Phantastische Wolkenbilder begleiteten uns in Mitten eines herrlichen Grüngürtels und wir vergaßen fast, dass wir „nur“ auf dem Kanal waren. Am Zielpunkt, der so genannten „Insel“ war mächtig Badebetrieb. Wir hielten einen kleinen Imbiss ab und traten den Heimweg an. So gegen 18.30 erreichten wir den heimatlichen Steg und waren richtig angetan von unserem entspannten, sonnigen Zehner. Hanne, Barbara, Maren, Ulrike, Georg, Detlef und Rüdiger warten auf mehr !

Wenn früh am Morgen...
8.30Uhr Boote verladen werden, dann geht es meist weiter weg. Genau so war es am Sonntag, den 12.Juni. Rüdiger hat seinen Schein als „Wupperguide“ und den wollten wir nutzen. Das Wetter soll zwar nicht so berauschend werden – jedenfalls war es beim Boote laden noch trocken und der Himmel hatte mehrere helle Flecken. Um 9.15 waren wir auf der Autobahn Richtung Opladen. Nach einer zügigen Fahrt stellten wir Hannes Auto am Zielpunkt in Opladen ab und weiter gings Richtung Wupperhof – immer noch trocken und merklich heller. 10.30Uhr waren die Boote auf dem Wasser, wir waren alleine, niemand sonst zu sehen, herrlich. Der Wasserstand war ausreichend und die Wupper (Wipper) machte ihrem Namen alle Ehre. Wir hangelten von Schwall zu Schwall und die Spritzdecke war mehr als angebracht. Das Grün ringsumher war überwältigend und die Luft von Blumen – und Kräuterduft durchsetzt. Wir bestaunten die Blitzeinschläge der vorangegangenen Unwetter und waren beeindruckt, wie mächtige Bäume wie Korkenzieher verdreht und Baumkronen wie Streichhölzer gepalten im Flussbett lagen. Am Wehr am Wipperkotten mussten wir die Boote umtragen und legten gleichzeitig Rast ein. Es gab leckere Mettwürstchen, dazu Käsekuchen mit Rumrosinen und frische Kirschen. Sehr zügig ging es weiter über Leichlingen Richtung Opladen. Die Schwalle ließen nicht nach und wurden sogar heftiger – wir mussten mächtig auf „dicke Brocken“ und „Baumstämme“ achten und hatten so manchen Bodenkontakt. Um 14.30Uhr erreichten wir Opladen – vorher hatte es angefangen zu regnen – Jackenpflichtig – beim Aussteigen trocknete die Sonne bereits wieder unser Equippment. Nach dem kurzen Autotransfer gings an den Heimweg und in Höhe Hilden erreichten uns die ersten schweren Schauer. Jedenfalls hatten wir die 16fkm mit Bravour und zum großen Teil trocken überstanden. Wir werden dieses rasche Flüsschen mit Sicherheit noch öfters besuchen, es hat „einiges“ zu bieten

Es darf gerutscht werden!

-an diesem Fronleichnamstag. Es ist 10 Uhr, die Boote sind aufgeladen und wir fahren Richtung Baldeneysee „Rothe Mühle“. Da wird ein Auto abgestellt und weiter geht es nach Bochum Stiepel – genauer zum Bochumer KC direkt an das Ruhrufer. 11Uhr Boote einsetzen – die Sonne meint es gut und eine Doppelschicht Sonnenschutz wird aufgetragen. Wir fahren Richtung Hattingen und schon ist die erste Bootsrutsche da. So richtig sind wir noch nicht im Film weil, es wird auch „getreidelt“, aber da sind die Boote auch nass. Die Spritzdecken werden etwas fester gezurrt, denn die nächste Überraschung wartet schon, der „Isenberger Schwall“. Bei dem niedrigen Wasserstand machen wir uns auf alles gefasst – das war auch gut so, denn wir wurden mächtig geschüttelt und die Wucht des Wassers war deutlich spürbar. Die nächste Rutsche „Dahlhausen“ stand an und hier machten alle davon Gebrauch; wer den Schwall übersteht kann auch rutschen. Leider war die nächste Rutsche in „Steele Horst“ außer Betrieb und wir mussten umtragen. Vorbei an den Bootshäusern bekannter Essener Vereine erreichten wir die letzte lange Rutsche in „Steele“. Hier ging wirklich die Post ab. Am liebsten hätten wir die Boote nochmal hochgeschleppt um nochmal runter zu gleiten außer Anne – die hatte sich einen kleinen „Rutschenkuß“ bei Wandkontakt eigehandelt und Holger hatte am Auslauf eine Wasserprobe genommen. Etwas geschafft erreichten wir unser Endziel „Rothe Mühle“ um 16.30Uhr. Es waren spannende und erlebnisreiche 23 km, die wir mit Sicherheit nochmal fahren werden..

„Kanuwandern“
Eigentlich soll heute die 3. Bezirksfahrt auf der Wupper stattfinden, aber die ist gesperrt wegen Umweltschutzauflagen – also was tun, am Sonntag, den 22. Mai ? Wir treffen uns um 9.30Uhr am Bootshaus, laden die Boote auf und fahren zur Ruhr. Um 10.30Uhr setzen wir die Boote an „Dicken am Damm“ in die Ruhr ein Richtung Mülheim und letztlich nach Hause zu unserem Bootshaus. 23 fkm liegen vor uns und der Himmel verspricht uns nichts dauerhaftes. Zum Glück haben wir beim Einsetzen schon die Schleuse in Mülheim am Wasserbhf. benachrichtigt und können, bei Erreichen, sofort schleusen. Das klappt auch und wir drosseln unsere Fahrt. Auf jeden Fall waren wir vor den Ausflugdampfern weg und hatten keine Wartezeit. Es war eine gute Fahrt bis „Raffelberg“, alles war in frisches Grün getaucht und von einer geheimnissvollen Stille umgeben; Geist und Seele kamen voll auf ihre Kosten. In Raffelberg umtragen und Pause. Dann geht’s weiter Richtung Heimat. Wir verlassen die Ruhr und biegen in den Kanal ein. Am Meidericher KC kommt der angekündigte Regen – es nieselt. Fast ist es angenehm, denn die Sonne brannte recht ordentlich. Wir erreichen die Schleuse Lirich und der Regen wird stärker. Um 15.15Uhr erreichen wir den heimatlichen Steg – Boote raus, trockenlegen und Auto holen – dann nach Hause. Hanne, Karsten, Detlef und Rüdiger überlegen noch was Kanuwandern eigentlich heißt ! Gelaufen mit den Booten sind wir mehr als genug. Trotzdem hat es Spaß gemacht.

Himmelfahrt 2016
Superwetter, schon fast zu warm, an diesem Donnerstagmorgen. 9.30Uhr treffen am Bootshaus und Boote auf den Neuen (Hänger) laden. Endlich ist er da und lässt keine Wünsche offen. Alles ist wie bestellt und gewünscht. Wir laden die Boote auf und fahren, wie eigentlich jedes Jahr, in Richtung Ruhr. Natalie ist seit langer Zeit auch wieder dabei und zum 1. Mal auf großer Tour Heike. Kaum Verkehr und um 9.45Uhr setzen wir die Boote in „Dicken am Damm“ in die Ruhr. Es sieht phantastisch aus – alles strahlt in frischem Grün. Der Himmel lässt das Wasser blau schimmern, der Farbkontrast ist traumhaft – Paddelwetter aus dem Katalog. Wir lassen es gemütlich angehen, die Strömung ist deutlich spürbar – kommen dennoch gut voran, auch Heike, die zum ersten Mal auf einem Fließgewässer ist, dafür muss sie nicht auf Frachtschiffe achten. Alles ist sehr entspannt und die Stimmung ist gut. Um 13.15Uhr erreichen wir unser Ziel in Kettwig, die „Alte Fähre“ hier bekommen wir bestimmt was auf die Gabel – müssen aber endlos lange darauf warten. Es schmälert ein wenig den sonst so schönen Tag und der letzte Schluck Weizenbier ist etwas angewärmt vom langen Strecken. 15 Uhr geht’s Richtung Heimat, natürlich stromabwärts und nach 45min sind wir wieder am Ausgangspunkt. Etwas müde und platt vom Überangebot der ultravioletten Strahlung. Aufladen, Fahren, Abladen und nach Hause – alles wie am Schnürchen. Hanne, Natalie, Heike, Holger und Rüdiger freuen sich auf mehr!

1.Bezirksfahrt „Anpaddeln auf der Lippe von Schermbeck nach Wesel
Es ist Sonntagmorgen 8.30Uhr am Bootshaus vom OKV in Oberhausen. Boote aufladen und ab in Richtung Schermbeck und die Sonne scheint. Wir (4 Leute OKV und 2 vom TC69 )erreichen unser Ziel um 9.15Uhr. Leute vom SPCA sind auch schon da und ich stempel die ersten Fahrtenbücher. Um 10.ooUhr sind wir auf der Lippe die ca.1.5 Meter Hochwasser führt – es geht mächtig ab. Der Wind bläst von achtern und packt auf die Reisegeschwindigkeit noch eins drauf! Der Himmel ist strahlend blau – die Lippe auch aber rundherum ist alles noch in winterlichem braun. Die Weidenkätzchen sind in voller Blüte und ab und zu wagt sich ein wenig Grün hervor. An den windstillen Kurven spürt man die Wärme der Sonne und man kann schon mal die „warme“ Mütze abnehmen und durchlüften. Frühling liegt in der Luft. Um 11.30Uhr passieren wir Krudenburg und Detlef macht ein paar Foto`s vom Land aus. Da er im Moment nicht paddeln kann, hat er sich bereit erklärt uns mit dem Bootshänger zu begleiten. Eine ganz tolle Geste, die uns viel Zeit für den Autotransfer erspart. Danke dafür. Wir erreichen Wesel um 12.45Uhr und sind in guter Stimmung über einen gelungenen Paddelauftakt für die neue Saison. Ilka hat frischen Kuchen und die dazu gehörige Sahne bereitgestellt. Wir lassen es uns, nach dem Boote verstauen, schmecken. Nach und nach trudeln die Paddler ein, die sich an die Startzeit 11.ooUhr gehalten haben. Ich kann noch ein paar Fahrtenbücher stempeln und bin überrascht über die weitgefächerte Beteiligung aus unserem Bezirk. Das Einsetzen in Schermbeck verlief ohne Behinderungen bzw. Zwischenfälle da im Vorfeld mit allen Beteiligten nach einer weitreichenden Lösung für die „ Problemstelle Schermbeck“ verhandelt bzw. gesucht wurde und noch weiterhin die Beteiligten beschäftigen wird.